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Kostenlose Angebote der Beratung und Vernetzung

Beratung der Netzwerke

Die Standorte können beim Aufbau ihres Präventionsnetzwerks auf Beratungs- und Unterstützungsangebote zurückgreifen, die die FamilienForschung Baden-Württemberg im Auftrag des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg durchführt. Es besteht auch die Möglichkeit, ein längeres Beratungsgespräch zu vereinbaren, um offene Punkte bei der Gestaltung des Netzwerks zu klären.

Information und Beratung im Vorfeld der Bewerbung auf den Förderaufruf

Das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg bietet im Vorfeld des Förderaufrufs Informationsgespräche für interessierte Akteurinnen und Akteure an. Dabei werden die wesentlichen Aspekte, die ein Präventionsnetzwerk gegen Kinderarmut ausmachen, vorgestellt. Es kann auf die unterschiedlichen Rahmenbedingungen und Bedarfe eingegangen werden sowie auf die Gestaltungsmöglichkeiten, die sich daraus für den Aufbau eines Präventionsnetzwerks ergeben.

Kick-Off-Veranstaltungen und Kennenlern-Gespräche für neue Netzwerke

Für die neu beginnenden Standorte gibt es eine Kick-Off-Veranstaltung, die zum einen dem gegenseitigen Kennenlernen der neuen Standorte untereinander und der FamilienForschung dient. Zum anderen werden wesentliche Elemente beim Aufbau eines Präventionsnetzwerks nochmals durchgesprochen und Verantwortliche eines erfahrenen Standorts schildern ihre Erfahrungen beim Netzwerkaufbau.
Zusätzlich dient ein individuelles Kennenlerngespräch zwischen jeweils einem Standort und der FamilienForschung dazu, die Ideen und Pläne zum Aufbau der einzelnen Netzwerke besser kennenzulernen und Gelingensfaktoren bisheriger Netzwerkarbeit weiterzugeben.

Regelmäßige Vernetzungstreffen zum Erfahrungsaustausch

Die FamilienForschung ist vom Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg beauftragt, die Vernetzung zwischen den Standorten der Präventionsnetzwerke zu fördern. Zu diesem Zwecke finden jährlich zwei Vernetzungstreffen statt, die neben dem thematischen Input einen Schwerpunkt auf den Erfahrungsaustausch und das gegenseitige Voneinander-Lernen legen.

Thematischer Input durch Fachgespräche „Prävention weitergedacht“

Für die vertiefte inhaltliche Auseinandersetzung mit einem Thema wurden die Fachgespräche „Prävention weitergedacht“ ins Leben gerufen. Sie finden zweimal jährlich digital statt und bieten zu einem Thema einen inhaltlichen Input sowie Berichte und Beispiele aus der Praxis der Standorte.

Am 30. März 2022 fand das 1. Fachgespräch "Prävention weitergedacht" zum Thema Bewegungsförderung statt. Frau Professorin Dr. Joisten von der Sporthochschule in Köln hat einen Impuls mit Titel „Die Relevanz von Bewegung(sförderung) für benachteiligte Kinder und Jugendliche“ beigetragen. In Form von Interviews haben die Standorte Stadt Stuttgart (Bewegungspass Stadt Stuttgart) und Stadt Tübingen („Schwimmen für alle Kinder“) von ihren Erfahrungen bei der Arbeit der Präventionsnetzwerke gegen Kinderarmut berichtet und Angebote zum Thema Bewegungsförderung vorgestellt. Außerdem haben sich die Württembergische und Badische Sportjugend, der Verein BewegtEuch sowie die Kinderturnstiftung Baden-Württemberg mit ihren Angeboten vorgestellt.

Beispielhafte Projekt außerhalb von Baden-Württemberg:
Fitnessolympiade - Ein Gesundheitsprojekt der Deutschen Sporthochschule Köln
Weiterbildung Kommunale Gesundheitsmoderation (Der Nationale Aktionsplan In Form)

Das nächste Fachgespräch „Prävention weitergedacht" findet am 22.11.2022 statt. Thematisch wird es um Möglichkeiten der Visualisierung von Präventionsketten gehen.

Relevante Informationen durch den Newsletter

Der Newsletter bündelt relevante Informationen für die Standorte. Zum einen sind dies Aspekte, die die Präventionsnetzwerke intern betreffen wie Termine, Personalnachrichten oder aktuelle Meldungen aus den Standorten. Zum anderen enthält der Newsletter auch Informationen zu Fortbildungen, neuen Publikation oder der Netzwerkarbeit in anderen Bundesländern.

Förderung des „Voneinander-Lernens“ durch den Expertisepool

Der Expertisepool soll den thematischen Erfahrungsaustausch zwischen den Standorten fördern. Standorte können sich zu Themengebieten, in denen sie besondere Kompetenz besitzen, in den Expertisepool aufnehmen lassen. Ihre Kontaktdaten werden dann an diejenigen Standorte vermittelt, die in diesen Bereichen Expertise suchen.

Materialien und Literaturliste

Die FamilienForschung sendet Standorten auf Anfrage Materialien zu Projektthemen zu, die dort aktuell bearbeitet werden. Es wurde außerdem eine ausführliche, thematisch orientierte Literaturliste erstellt, die laufend aktualisiert wird.

Erstellung von Publikationen in der Reihe „Strategien gegen Armut“

In der Broschürenreihe „Strategien gegen Armut“ hat die FamilienForschung bisher drei Bände erstellt:


Ein vierter Band, der sich thematisch mit der Umsetzung von Partizipation und Armutssensibilität befasst, ist in Vorbereitung (Veröffentlichung im ersten Halbjahr 2022).