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Bildung eines Netzwerks verschiedener Partnerinnen und Partner

Bei der Kinderarmut stehen wir vor einer großen Herausforderung, die wir nur erfolgreich angehen können, wenn sich viele Akteurinnen und Akteure beteiligen. Einige von denen, die bereits seit langem erfolgreich auf diesem Gebiet gute Arbeit leisten, stellen sich hier vor.

Techniker Krankenkasse

DIE TECHNIKER achtet im Bereich der Ge­sund­heits­för­de­rung und Prävention auf einen niedrigschwelligen Zugang für alle Kinder. Unsere Programme setzen in den frühen Jahren der Entwicklung an und leisten damit einen gesamtgesellschaftlichen Beitrag zur Verbesserung der gesundheitlichen Chancengleichheit.

Mit dem Angebot „Gesunde Kita“ fördert die TK Gesundheitsprojekte in Kindertagesstätten. Ziel dabei ist es, Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten, und die Situation für Kinder, Erzieher, Kita-Personal und Eltern so zu gestalten, dass eine gesunde Lebens- und Arbeitsweise möglich ist.

Die TK unterstützt Projekte in der Schule, die ganzheitlich und umfassend ansetzen: Analysiert werden der Unterricht, das Schul- und Arbeitsklima, das soziale Miteinander, Schulräume, das Schulgelände und das direkte Umfeld. Je nach Ergebnis werden entsprechende Maßnahmen entwickelt, um zum Beispiel Stress, Sucht, Gewalt, Fehlernährung und Bewegungsmangel vorzubeugen.

Stresssymptome sind bereits im Jugendalter weit verbreitet. Die TK hat das Stressbewältigungsprogramm SNAKE („Stress nicht als Katastrophe erleben“) für die Schülerschaft der 8. und 9. Klasse in Zusammenarbeit mit der Universität Marburg entwickelt und evaluiert. Das Programm umfasst acht Doppelstunden und wird von speziell ausgebildeten Fachkräften geleitet. Es bereitet die Jugendlichen auf den Umgang mit zukünftigen Stresssituationen vor und hilft ihnen, aktuelle Belastungssituationen besser zu bewältigen.

Ansprechpartner:
Marc-Sidney Litzkow (Marc-Sidney.Litzkow@remove-this.tk.de)

AOK Baden-Württemberg

Die AOK Baden-Württemberg ist sich als größte gesetzliche Kranken- und Pfle­ge­kas­se im Land ihrer sozialen und gesellschaftlichen Ver­ant­wor­tung vollauf bewusst und engagiert sich in einer großen Anzahl an Projekten und Programmen, um Kinderarmut zu verhindern und deren Folgen zu reduzieren. Denn soziale Teilhabe und Gesundheit dürfen in unserer Gesellschaft keine Frage des Einkommens sein.

Beispiele für das Engagement der AOK Baden-Württemberg sind „Jolinchen-Kids“ und „Science-Kids“. In diesen Programmen erlernen Kinder in ihrem unmittelbaren Umfeld (Settingansatz), KiTa und Schule, und unabhängig von Sozialstatus und Einkommen ihrer Eltern wichtige Grundlagen zu den Themen Ernährung, Bewegung und seelischem Wohlbefinden. Somit werden Rahmenbedingungen für ein gesundes Aufwachsen aller Kinder geschaffen.

Im Hausarztprogramm für Kinder- und Jugendliche sowie der AOK-Kinderreha stehen Kinder und Jugendliche im Mittelpunkt. Der Kinderarzt nimmt sich im Hausarztprogramm besonders viel Zeit für Behandlung und Beratung. Außerdem erhalten teilnehmende Kinder- und Jugendliche viele zusätzliche Leistungen wie zum Beispiel Vorsorgeuntersuchungen oder eine sozialpädiatrische Beratung. Darüber hinaus werden Eltern auch finanziell entlastet, so werden von der AOK auch apothekenpflichtige Medikamente für Kinder und Jugendliche von 12 bis einschließlich 17 Jahren übernommen, auch wenn sie nicht rezeptpflichtig sind.

Außerdem beteiligt sich die AOK Baden-Württemberg an zahlreichen regionalen Netzwerken wie beispielsweise dem Präventionsnetzwerk Ortenaukreis (PNO). Mehr Informationen zum PNO finden Sie auf dieser Website auch unter der Rubrik Veranstaltungen/Projekte, wenn Sie die grünen Hände in Offenburg oder Lahr "drücken".

Ansprechpartnerin:
Stefanie Simmendinger (Stefanie.Simmendinger@remove-this.bw.aok.de)

BARMER Landesvertretung Baden-Württemberg

Prävention hat das Ziel, die Gesundheit der Menschen zu fördern und zu erhalten. Damit fängt die BARMER schon bei den Kleinsten an. Denn die Weichen für eine langfristig gute Gesundheit werden oft in der Kindheit gestellt.

Das Kinder- und Jugend-Programm der BARMER enthält drei zusätzliche Untersuchungen, welche den Untersuchungszeitraum bis zum 18. Lebensjahr ausweiten und dadurch Lücken in der Versorgung schließen.

Bei vielen Krankheiten spielt die Ernährung eine zentrale Rolle. Ein als Kind erlerntes Essverhalten prägt uns ein Leben lang. Mit der Initiative Ich kann kochen! will die BARMER gemeinsam mit der Sarah Wiener Stiftung das Ernährungswissen von KiTa- und Grundschulkindern fördern und ihr Interesse an gesunden Lebensmitteln wecken. Die BARMER fördert teilnehmende Einrichtungen mit 500 Euro, damit diese Ernährungsprojekte mit den Kindern umsetzen können.

Bei Mind Matters steht das seelische Wohlbefinden von Schülerinnen und Schülern im Fokus. Das Projekt strebt eine Schulkultur an, in der sich alle Schülerinnen und Schüler sicher, wertgeschätzt und eingebunden fühlen. Durch verschiedene Module werden die Lern- und Arbeitsbedingungen in der Schule verbessert, indem die Achtsamkeit gefördert, Respekt und Toleranz im Schulalltag vermittelt und die Widerstandsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler gestärkt wird.

Ansprechpartner:
Ewald Muckrasch (ewald.muckrasch@remove-this.barmer.de)

BKK Landesverband Süd

Armut stellt ein großes Risiko für die Entwicklung von Kindern dar. Nicht nur die individuelle Armutslage eines Kindes beeinträchtigt seine Entwicklung, sondern auch die Armutskonzentration in dessen Umfeld wie der Kita und der Schule. Der BKK Landesverband Süd, der die Interessen von 24 Betriebskrankenkassen und deren Pflegekassen mit Sitz in Baden-Württemberg und Hessen wahrnimmt, sowie verschiedene Betriebskrankenkassen selbst bieten deshalb ein vielfältiges Unterstützungsangebot für Kinder, Jugendliche und Familien sowie für deren Lebensumfeld an. Damit leisten wir einen gesamtgesellschaftlichen Beitrag zur Reduzierung von Entwicklungsdefiziten bei Kindern und mehr Chancengleichheit während des Aufwachsens.

Fit von klein auf ist ein Programm zur Gesundheitsförderung in Kitas und Grundschulen. Diese erhalten kindgerechtes und spielerisches Material zur Gesundheitsbildung bei den Kleinen sowie Unterrichtsbausteine für Grundschulklassen zu Themen wie: Bewegung, Ernährung, Lebenskompetenzförderung oder Entspannung. Für Eltern mit Kindern gibt es ein kostenloses Online-Aktivprogramm zur Gestaltung eines gesunden Familienalltags. Dabei geht es zum Beispiel um die Bereiche Früherkennung, Schutzimpfungen und Kinderunfallverhütung.

Mit der Initiative ECHT DABEI - gesund groß werden im digitalen Zeitalter für Kindergärten und Grundschulen wird bei Kindern die Basis für eine selbstbestimmte und verantwortungsbewusste spätere Mediennutzung gelegt. Denn auch jüngere Kinder verbringen manchmal viel zu viel Zeit mit Handy, TV, Tablet und Co. Mit ECHT DABEI lernen die Kinder den Umgang mit der neuen Medienwelt, da viele digitale Angebote zwar positive Chancen bieten, aber auch Risiken wie Computerspielsucht, Empathieverlust, Übergewicht, Schulprobleme sowie vielfältige andere Gefahren im Internet mit sich bringen. Weil sich die Art der Mediennutzung der Kinder bereits in der frühen Kindheit ausprägt, werden in dem Präventionsprogramm Erziehende, Lehrkräfte und Eltern für das Thema eines altersgerechten Medienumgangs sensibilisiert und ihnen zu unterschiedlichen Aspekten – beispielsweise zu Medienerziehung, Mediensuchtprävention, Kinderschutz – konkrete Unterstützung gegeben.

Unser BKK STARKE KIDS-Gesundheitscoaching erfreut sich großer Beliebtheit. Ziel des Gesundheitscoachings ist es, den Kindern mit bestimmten chronischen Verhaltens- und Entwicklungsauffälligkeiten sowie ihren Eltern, Selbstmanagement-Kompetenzen zu vermitteln. Es ergänzt die Leistungen der gesetzlichen Regelversorgung und fördert die gesunde Entwicklung des Kindes. Der Kinder- und Jugendarzt übernimmt dabei eine zentrale Funktion. Ziel der Patientenschulung ist es, Selbstmanagement-Kompetenzen an die Kinder und ihre Angehörigen zu vermitteln.

Die Aufmerksamkeits-Defizit-(Hyperaktivitäts-)Störung – abgekürzt  AD(H)S  – ist eine der häufigsten Verhaltensstörungen bei Kindern und Jugendlichen. Die am Programm teilnehmenden Betriebskrankenkassen bieten ihren Versicherten in Baden-Württemberg deshalb eine besondere Versorgung für betroffene Kinder und deren Familien an. Speziell gebildete regionale AD(H)S-Teams bestehend aus Kinder- und Jugendärzte, Kinder- und Jugendpsychiater sowie Kinder- und Jugendpsychotherapeuten arbeiten eng zusammen, um die betroffenen Familien nach den neuesten wissenschaftlichen Leitlinien zu unterstützen und zu versorgen.

Ansprechpartnerin:
Sarah Heitz (s.heitz@remove-this.bkk-sued.de)

DAK Gesundheit Landesvertretung Baden-Württemberg

Die Grundlagen für ein gesundes Leben werden bereits im frühen Kindesalter gelegt. Die Kinder- und Jugendreporte der DAK-Gesundheit zeigen einen deutlichen Einfluss des sozioökonomischen Familienstatus auf die Gesundheit von Kindern- und Jugendlichen. Damit möglichst viele Kinder bessere gesundheitliche Chancen erhalten, unterstützt die DAK-Gesundheit Eltern und Kinder mit vielfältigen Angeboten in der Prävention und Gesundheitsförderung auf dem Weg in ein gesundes Leben. 

Die Initiativefit4futurebietet ein ganzheitliches Programm für Kitas und Schulen zur Unterstützung einer gesunden Entwicklung von Kindern und Jugendlichen auf körperlicher, geistiger, emotionaler und sozialer Ebene. Zugleich kümmert sich das Projekt um die Schaffung einer gesunden Lebenswelt.

Ein abwechslungsreiches Ernährungsprogramm für die ganze Familie bietet der Kurs SAFARIKIDS. Mit derAktion Glasklar unterstützt die DAK-Gesundheit junge Menschen, einen Weg zu finden, gesundheitsbewusst mit Alkohol umzugehen. Der Plakatwettbewerb Bunt statt blau gegen das Komasaufen hilft Jugendlichen bei der Auseinandersetzung mit dem Thema und sorgt für einen gesundheitsbewussten Umgang mit Alkohol.

Irgendwie wäre es schon besser, mit dem Rauchen aufzuhören … nur wie? Jugendliche und junge Erwachsene, die sich diese Frage stellen, finden mit Just be smokefreedie richtigen Antworten. Interaktiv, frisch und garantiert nicht langweilig.

Zu viel im Netz? Zu einem gesunden Umgang mit digitalen Medien bietet das DSZKJ in Zusammenarbeit mit der DAK-Gesundheit mit dem Angebot ComputersuchthilfeUnterstützung. Hilfe zur Stärkung der seelischen Abwehrkräfte gibt es beim Online Coaching DAK Smart4me.

Ansprechpartner:
Oliver Schuckert (oliver.schuckert@remove-this.dak.de)

Kommunales Förderprogramm des GKV-Bündnisses für Gesundheit Baden-Württemberg

Bestimmte Zielgruppen haben im Vergleich zu der Allgemeinbevölkerung oftmals schlechtere Gesundheitschancen. Trotz des hohen Bedarfs werden diese vulnerablen Zielgruppen durch gesundheitsfördernde und präventive Angebote oftmals nur unzureichend erreicht. Mit dem Kommunalen Förderprogramm des GKV-Bündnisses für Gesundheit ergänzen die gesetzlichen Krankenkassen ihr kassenartenübergreifendes Unterstützungsangebot, um einen wesentlichen Beitrag zur systematischen Weiterentwicklung und Stärkung der kommunalen Prävention und Gesundheitsförderung sowie zur Förderung gesundheitlicher Chancengleichheit zu leisten. Im Fokus steht dabei die Unterstützung von Kommunen mit Problemlagen und besonderen sozialen bzw. gesundheitlichen Herausforderungen. Darüber hinaus sollen insbesondere vulnerable Zielgruppen stärker als bisher von gesundheitsfördernden und präventiven Maßnahmen profitieren (z.B. Alleinerziehende, Menschen mit Migrationshintergrund, Menschen mit Behinderungen/Beeinträchtigungen, Ältere Menschen, Kinder und Jugendliche aus sucht- und/oder psychisch belasteten Familien).

> Weitere Informationen zum Programmbüro des GKV-Bündnisses für Gesundheit Baden-Württemberg

Ansprechpartnerin:
Lina Wallus (lina.wallus@remove-this.bw.aok.de)

Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg

Die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) versteht sich als Dienstleister für rund 20.000 Ärztinnen und Ärzte sowie Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten. Gemeinsam mit ihnen gestalten und sichern wir die wohnortnahe, flächendeckende medizinische Versorgung der Menschen.

Darüber hinaus schafft die KVBW seit 2010 mit finanzieller Unterstützung durch die Bundesstiftung Frühe Hilfen Strukturen zur Verbesserung der Zusammenarbeit von niedergelassenen Ärzten/Psychotherapeuten und der Kinder- und Jugendhilfe. Über regionale Interprofessionelle Qualitätszirkel Frühe Hilfen (IQZ Frühe Hilfen) lernen Mitarbeitende der Kinder- und Jugendhilfe und des Gesundheitswesens sich und ihre jeweilige Arbeitsweise kennen. Die enge Kooperation, das gegenseitige Kennen sowie das Wissen über die Handlungsmöglichkeiten und -grenzen der jeweils anderen Berufsgruppe tragen zu einem deutlichen Mehrwert für die eigene Tätigkeit und letztlich zu einer besseren Versorgung belasteter Familien bei.

Ansprechpartnerin:
Yanina Euper (Yanina.Euper@remove-this.kvbawue.de)

Herzenssache – Die Kinderhilfsaktion von SWR, SR und Sparda-Bank

Täglich gehen in unserem wohlhabenden Land Kinder hungrig zur Schule, weil das Geld nicht bis zum Monatsende reicht. Das wollen wir nicht hinnehmen.
Mit unserem weiten Netzwerk der Hilfe machen wir auf Missstände aufmerksam und helfen dort, wo Hilfe gebraucht wird. Seit Vereinsgründung vor 20 Jahren hat Herzenssache mehr als 40 Millionen Euro Spenden eingenommen und damit rund 1.000 Hilfsprojekte für Kinder und Jugendliche im Südwesten unterstützt. Mit unseren Spenden ermöglichen wir gemeinnützigen Einrichtungen wirksam und nachhaltig zu helfen. So konnte durch unsere Anschubfinanzierung unter anderem ein kostenloses Kinderfrühstück an acht Schulen in Heilbronn dauerhaft etabliert werden.
Lassen Sie uns weiter gemeinsam daran arbeiten, dass Kinder und Jugendliche im Südwesten gleiche Chancen auf ein glückliches Leben haben. Werden Sie jetzt Teil unseres starken Netzwerks!
Kontaktieren Sie uns gerne unter info@remove-this.herzenssache.de.

Weitere Infos: www.herzenssache.de oder www.facebook.de/herzenssache

> Herzenssache startet Corona-Soforthilfe für Kinder und Jugendliche

FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt - Veröffentlichungen und Maßnahmen im Schwerpunktjahr gegen Kinderarmut

Im Rahmen des öffentlich zugänglichen Onlineportals „Gesellschaftsmonitoring Baden-Württemberg“stellt die FaFo im Auftrag des So­zi­al­mi­nis­te­ri­ums kontinuierlich wichtige Kennzahlen zu Armut- und Reichtum bereit. Damit werden zentrale Ergebnisse des Ersten Armuts- und Reichtumsberichts (2015) fortgeschrieben. Darüber hinaus bietet der „Gesellschaftsreport BW“ die Möglichkeit, interessante Themen durch kurze und prägnante wissenschaftliche Analysen zu vertiefen. Für 2020 ist eine Ausgabe zu Armutsrisiken von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund geplant. Alle bisher erschienenen Ausgaben können auf unserer Internetseite heruntergeladen werden.

Zudem wurde die FaFo vom Sozialministerium beauftragt, die Erfahrungen der in Baden-Württemberg geförderten Präventionsnetzwerke gegen Kinderarmut zu bilanzieren und die Projekte zu dokumentieren. Darüber hinaus führt die FaFo regelmäßig Vernetzungstreffen für Präventionsnetzwerke in Baden-Württemberg durch und bietet fachliche Beratung und Begleitung zur weiteren Qualifizierung der Netzwerke an.

Die Studie „Kindliches Wohlbefinden (Well-Being). Ein europäischer Regionalvergleich auf der Basis der Kinderrechte.“ in Zusammenarbeit mit Prof. Bertram und UNICEF verfolgt das Ziel, das Wohlbefinden und der Teilhabechancen von Kindern im europäischen Regionalvergleich möglich differenziert darzustellen. Dadurch soll es ermöglicht werden, von anderen Ländern zu lernen und daraus konkrete politische Perspektiven und Handlungsoptionen abzuleiten. Die Studie wird durch das Sozialministerium und das Staatsministerium Baden-Württemberg finanziert. Ergebnisse der Studie werden im Oktober auf dem geplanten Fachtag zur Kinderarmut vorgestellt.

Ansprechpartnerin:
Dr. Stephanie Saleth (stephanie.saleth@remove-this.stala.bwl.de)

> Weitere Informationen zu den Beiträgen der FaFo finden Sie auch im Maßnahmenpaket der Strategie "Starke Kinder - chancenreich".

Arbeitsgemeinschaft Netzwerk Familie Baden-Württemberg

Kinder und Familien brauchen Rahmenbedingungen, die ein gelingendes Aufwachsen – unabhängig von Herkunft, Bildungsstand der Eltern oder Familieneinkommen – gewährleisten. Die Arbeitsgemeinschaft Netzwerk Familie Baden-Württemberg e.V. engagiert sich daher mit ihren lokalen Bündnissen und Netzwerken für Familie nachhaltig für eine konsequente familienbewusste Entwicklung der Kommunen – getreu dem Leitmotiv: „Familie ist dort, wo Generationen Verantwortung füreinander übernehmen“. Vor diesem Hintergrund entwickelte die AG Netzwerk Familie das Qualitätsprädikat „Familienbewusste Kommune Plus“, auf dessen Basis Kommunen ihre örtliche Familieninfrastruktur und ihre Familienpolitik kritisch in den Blick nehmen können. Anhand verschiedener Handlungsfelder können so Defizite identifiziert werden, wo die Kommune noch nachsteuern sollte; es werden aber auch Handlungsfelder aufgezeigt, in denen die Kommune bereits zukunftsfest aufgestellt ist. Dabei sind die Themen Chancengerechtigkeit, Prävention und die Entwicklung von Teilhabemöglichkeiten von zentraler Bedeutung.

Die AG Netzwerk Familie trägt das Handlungswissen engagierter Kommunen und Akteurinnen und Akteure in die Öffentlichkeit und in die Politik und ist damit – gemeinsam mit anderen Verbänden und Akteurinnen und Akteuren - Motor für eine nachhaltige Weiterentwicklung der Familienpolitik in Baden-Württemberg. Die AG ist Mitglied des Landesfamilienrats und hat wesentlich zur Entwicklung der „Handreichung Familienfreundliche Kommune“ beigetragen, die in einer aktualisierten Neuauflage seit Juni 2020 durch das Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg neu vorgelegt wurde.
Auf unserer Webseite www.netzwerk-familie-bw.de finden Sie Hinweise zu Veranstaltungen, Informationen zu Fachthemen und Fördermaßnahmen sowie nicht zuletzt auch die Einladung zur Mitgliedschaft.

Ansprechpartnerin:
Esther Hoffmann (info@remove-this.netzwerk-familie-bw.de)

Deutscher Kinderschutzbund LV Baden-Württemberg - Kinder brauchen eine Lobby!

Der Kinderschutzbund engagiert sich in Deutschland seit mehr als 60 Jahren für Kinderrechte. Grundlage unseres Handelns ist die UN-Kinderrechtskonvention mit den drei Säulen Schutz – Förderung – Beteiligung. Wir setzten uns für den Schutz vor Gewalt und die soziale Sicherung von Kindern ein und fordern die Verankerung der Kinderrechte im Grundgesetz. Es ist auch unser Ziel, dass die Mädchen und Jungen beteiligt sind: Wir fordern altersgerechte Partizipation in allen Lebensbereichen und auf allen gesellschaftlichen Ebenen. Wir machen keinen Unterschied zwischen Religionen, Geschlecht, Herkunft oder Kindern mit Beeinträchtigungen.

Im Kinderschutzbund Baden-Württemberg sind 58 Orts- und Kreisverbände vor Ort aktiv. Jeder Verein bietet nach seinen Möglichkeiten und den regionalen Besonderheiten verschiedenste Projekte und Maßnahmen an, die der Förderung, Teilhabe und dem Schutz von Kindern dienen. Eine Vielzahl der Angebote richtet sich speziell an Kinder und Familien, die in Armut leben oder von Armut betroffen sind wie etwa Kleiderkammern, Hausaufgabenbetreuung, Sprachförderung, Mittagstisch, Ferienfreizeiten, Spielzeugbörsen, Geschenkaktionen, Unterstützung durch Familienpaten und viele mehr.

Als Landesverband Baden-Württembergberaten wir u.a. die baden-württembergischen Orts- und Kreisverbände, entwickeln Fortbildungsangebote und führen diese für die ehrenamtlich und hauptamtlich Mitarbeitenden der Orts- und Kreisverbände durch, um die Qualität in unseren Angeboten konstant hoch zu halten.

Ansprechpartnerin:
Julia Wahnschaffe (wahnschaffe@remove-this.kinderschutzbund-bw.de)

Netzwerk Familienpaten Baden-Württemberg

Das Netzwerk Familienpaten Baden-Württemberg wurde im Jahr 2013 auf die Initiative des Landes ins Leben gerufen. Ziel ist, ein niedrigschwelliges Angebot im Rahmen der Frühen Hilfen mit möglichst vielen Partnerinnen und Partnern auszubauen. So kann das Netzwerk mit seinen Standorten eine durchgängige Qualität bei der präventiven Unterstützung von Familien gewährleisten.

Eine Zentrale Koordinierungsstelle dient als Anlauf- und Beratungsstelle für Kommunen, Landkreise und freie Träger im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe. Die Aufgabe der Koordination des Netzwerkes ist am Landesverband des Deutschen Kinderschutzbundes Baden-Württemberg angesiedelt. Die Zentrale Koordinierungsstelle befördert landesweit die Vernetzung der Standorte der Familienpatenschaften und die Verankerung der gemeinsamen Qualitätsstandards.

Viele Familien verfügen kaum über nötigen sozialen Rückhalt und es fehlen Ressourcen, um den Alltag mit kleinen Kindern bewältigen zu können. Familienpatenschaften bieten diesen Familien zeitlich begrenzte und auf Freiwilligkeit sowie Vertraulichkeit basierte Unterstützung.
Wir unterstützen das Schwerpunktjahr „Starke Kinder – chancenreich“ und möchten gemeinsam mit unseren Partnerinnen und Partnern diese Familien stärken

Ansprechpartnerin:
Franca Buzza (franca.buzza@remove-this.netzwerk-familienpaten-bw.de)

Verband alleinerziehender Mütter und Väter VAMV - Landesverband Baden-Württemberg e.V.

Seit 1967 unterstützt der VAMV-Landesverband Baden-Württemberg Alleinerziehende durch Information, professionelle Beratung und engagierte Lobbyarbeit.

Die Lebenswelt von Familien hat sich stark verändert, immer mehr Eltern erziehen ihre Kinder allein. Das Alleinerziehen stellt hohe Anforderungen an die Mütter und Väter und fordert ihren ganzen Einsatz. 324.000 Alleinerziehende in Baden-Württemberg, die mit 461.000 Kindern zusammenleben, sind geschieden, getrennt lebend, verwitwet oder einfach ledig. 90% von ihnen sind Frauen.

Die Lebenslage Alleinerziehend wird strukturell benachteiligt. Alleinerziehende und ihre Kinder leben überdurchschnittlich oft in Armut, obwohl sie in hohem Maße erwerbstätig sind. Das ist auch Ausdruck und Folge der Benachteiligung von Müttern und Frauen in der Gesellschaft.

Der Verband unterstützt die Interessen der Einelternfamilien auf politischer Ebene und sensibilisiert die Öffentlichkeit für die Situation dieser Lebenslage. Dazu hält der VAMV Landesverband Kontakt zu Ministerien, Organisationen, Institutionen und Parteien und nimmt auf die Gesetzgebung Einfluss. Der Landesverband bietet telefonische und persönliche Beratung an, lädt zu Fachtagen und Seminaren ein und informiert mit eigenen Publikationen, dem Internetauftritt, sowie über Facebook.

Der Landesverband Baden-Württemberg ist landesweit Ansprechpartner für alle Angelegenheiten, die das Alleinerziehen betreffen, sowohl für Einelternfamilien als auch für Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verbänden, Initiativen und Organisationen. Er ist gut vernetzt, arbeitet in vielen Gremien und Arbeitskreisen mit und kann all diese Kontakte nutzen, um die Belange und die spezifischen Bedarfe der Alleinerziehenden immer wieder deutlich zu machen und zu vertreten.

Wichtige politische Ziel sind für den Verband nach wie vor die Bekämpfung der Kinderarmut durch eine Kindergrundsicherung für jedes Kind, die Abschaffung des Ehegattensplittings und der umfassende Rechtsanspruch auf Tagesbetreuung für Kinder. Mit Kampagnen und Bündnissen verfolgt der Verband konsequent seine Ziele für die Gleichstellung von alleinerziehenden Eltern und ihren Kindern, für ein Leben, das gesellschaftliche Teilhabe ohne Ausgrenzung, beste Bildung und Zugang zu allen Fördereinrichtungen gewährt.

> Neu beim VAMV ab August 2020: Online-Beratung für Alleinerziehende

Ansprechpartnerin:
Brigitte Rösiger (vamv-bw@remove-this.web.de)

Facebook: http://www.facebook.com/VAMVBaWue

Netzwerk Alleinerziehenden-Arbeit Baden Württemberg

Die Lebenswelt von Familien hat sich stark verändert, immer mehr Eltern erziehen ihre Kinder allein. In Baden-Württemberg betrifft das 324.000 Haushalte mit insgesamt 461.000 Kindern. Alleinerziehende eint die Alleinverantwortung, die sie einerseits für ihre Kinder und andererseits für die finanzielle Absicherung des Haushaltes tragen.

Alleinerziehende sind meist vor vielfältige strukturelle und ökonomische Herausforderungen gestellt. So gestaltet sich für diejenigen, die keine oder nur wenig Unterstützung durch den anderen Elternteil erfahren, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf als sehr herausfordernd. Alleinerziehende und ihre Familien sind in besonderem Maße armutsgefährdet - die Bedingungen von Armutsgefährdung können für die Kinder eine enorme und lebenslange Auswirkung auf die Teilhabechancen haben.

Das Netzwerk Alleinerziehenden-Arbeit Baden-Württemberg, eine Arbeitsgemeinschaft von fünf kirchlichen und nichtkirchlichen Organisationen, versteht sich als Sprachrohr für die Belange von Alleinerziehenden in Politik, Gesellschaft und Kirche. Seit 2008 greift das Netzwerk immer wieder aktuelle Themen aus Familienpolitik und Rechtsprechung mit verschiedenen Veranstaltungen und politischen Fachgesprächen auf. Die Veranstaltungen richten sich an Fachleute aus der Beratung und der Politik, an Multiplikatorinnen Und Multiplikatoren sowie Betroffene. Dabei werden die Herausforderungen und strukturellen Benachteiligungen der Alleinerziehenden und ihrer Familien in den Blick genommen, wobei sich das Netzwerk stets als Stellvertretung für die Alleinerziehenden-Familien und ihrer besonderen Bedürfnisse versteht.

Auf unserer Website finden Sie die Termine zu unseren Veranstaltungen sowie viele weitere Informationen zu neuen Rechtsprechungen, Unterstützungen und Angeboten rund um das Thema „allein erziehen“. 

Ansprechpartnerin:
Brigitte Rösiger (vamv-bw@remove-this.web.de)

Facebook: http://www.facebook.com/VAMVBaWue

Mütterforum Baden-Württemberg e.V.

Das Mütterforum Baden-Württemberg e.V. vernetzt als Dachverband die unabhängigen Mütterzentren, Familienzentren und Mehrgenerationenhäuser im Land. Als Netzwerk fördern wir Handlungs- und Lösungsstrategien der Familienselbsthilfe. Wir sind eine lernende, faire und inklusive Organisation, die Raum für vielfältiges Engagement und Teilhabe ermöglicht. Unsere 50 Mitgliedszentren sind offene Häuser für alle Generationen und Kulturen.

Für die Enttabuisierung von Armut und die Beteiligung von Menschen, die in Armut leben oder von Armut bedroht sind, hat das Mütterforum unter dem Titel: „Ein gedeckter Tisch für alle!“ ein Format geschaffen, das in verschiedener Form Begegnung und das offene und respektvolle Gespräch in und mit der Öffentlichkeit in den Mittelpunkt stellt.

Als Ergebnis eines längeren Austausch- und Reflexionsprozesses hat das Mütterforum zehn Denkanstöße zur Armutsprävention für Mütter- und Familienzentren formuliert. Diesen Prozess der Auseinandersetzung setzen die Mütter- und Familienzentren im Land fort. Die Chance im Netzwerk liegt darin, Reflexion und konkrete Unterstützungsideen in die eigene Kommune mitzunehmen.

Das Mütterforum beteiligt sich mit zwei Veranstaltungen im Schwerpunktjahr 2020 gegen Kinderarmut und an der Strategie „Starke Kinder – chancenreich“.

Ansprechpartnerin:
Jasmin Horber (info@remove-this.muetterforum.de)

> Facebook: www.facebook.com/muetterforumBW

Liga der freien Wohlfahrtspflege in Baden-Württemberg

Die Stimmen der Schwachen in unserer Gesellschaft werden leider viel zu selten gehört – das betrifft Kinder insbesondere. Die Liga der freien Wohlfahrtspflege setzt sich dafür ein, dass auch sie die Zuwendung bekommen, die ihnen zusteht. Dies ist der Kern unserer täglichen Arbeit – in der Beratung, Bildung und Betreuung von Kindern. Für Kinder und Jugendliche aus sozial benachteiligten Familien setzt sich die Liga für die Rechte auf Gesundheit, soziale Teilhabe und Bildung ein.

Die Liga nimmt die Lebenssituation von jungen Menschen und Familien in den Blick und begleitet die Entwicklungen im Bereich der Kinder-, Jugend- und Familienpolitik. So engagiert sich die Liga aktuell beim Schwerpunktjahr des Landes gegen Kinder- und Familienarmut „Starke Kinder – chancenreich“, begleitet aber beispielsweise auch den Novellierungsprozess des SGB VIII.

Darüber hinaus wirkt die Liga im Landesbeirat für Armutsbekämpfung und Prävention mit und bringt sich mit Publikationen und Positionspapieren in den Fachdiskurs und die Entwicklung der Unterstützung von benachteiligten Familien ein. Zuletzt erschienen sind die folgenden beiden Positionen, die unter www.liga-bw.de bezogen werden können:

  • Liga-Position: Notwendige Maßnahmen zur Stärkung der Kinder und Familien und zur Reduzierung der Risikofaktoren, die Kinder- und Familienarmut begünstigen.
  • 5 Forderungen im Kontext der Liga-Positionierung: Corona-Krise: Den Teufelskreis für sozial benachteiligte Familien und ihre Kinder durchbrechen.


Die Liga Baden-Württemberg ist ein Zusammenschluss der elf Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege. Unser Anliegen ist es, allen Menschen einen angemessenen Lebensstandard zu ermöglichen. In enger Kooperation treten wir auf allen Ebenen für die Interessen hilfsbedürftiger und sozial benachteiligter Menschen ein.

Ansprechpartner:
Dr. John Litau (info@remove-this.liga-bw.de)

Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart - Partnerin und Anwältin armutsbetroffener Kinder

Die Bekämpfung von Armut in ihren Ur­sa­chen und Wirkungen ist Kernanliegen des Caritasverbands der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Ar­mut wird vererbt und begrenzt die Entwicklungschancen von Kindern. Unsere Dienste arbeiten daran, die konkrete Not armer Kinder und ihrer Familien zu lindern und die Verfestigung von Armut zu verhindern. In einem chancengerechten Aufwachsen sehen wir die Grundlage wirksamer Armutsbekämpfung. Unsere regionalen Kinderstiftungen und -Fonds setzten hierzu in der gesamten Diözese innovative Projekte um. Als politischer Akteur ist die Caritas Partnerin und Anwältin von armen Kindern. Die Kampagne „Kinderarmut wohnt nebenan“ anlässlich unsers 100jährigen Jubiläums prägt unsere politische Arbeit bis heute. Im Schwerpunktjahr „Starke Kinder – Chancenreich“ fokussieren wir mit der gemeinsamen Armutskonferenz BW das Thema Kinderarmut und veranstalten mit unseren Partnerinnen und Partnernn einen landesweiten Fachtag. Weiterhin sind wir Gründerin und Partnerin der Initiative MACH DICH STARK und bringen uns hier aktiv in die Aktionen 2020 ein.

Ansprechpartnerin:
Barbara Deifel-Vogelmann (deifel-vogelmann@remove-this.caritas-dicvrs.de)

MACH DICH STARK – Die Initiative für Kinder im Südwesten

Jedes fünfte Kind in Baden-Württemberg ist von Armut bedroht. Arme Kinder von heute sind die armen Erwachsenen von morgen. MACH DICH STARK will das ändern, indem wir Engagierte aus allen Bereichen zusammenbringen. Wir wollen Kindern einen Stimme geben, Dialogräume schaffen, neue Wege finden und die Ursachen von Kinderarmut beseitigen.

Ein Schritt sind die MACH DICH STARK-Tage, welche aus dem Bündnis heraus entstanden sind. Vom 16. bis 22. November 2020 stellen sich in ganz Baden-Württemberg Aktive mit ihrem Engagement gegen Kinderarmut vor. Denn nur gemeinsam können wir mehr Aufmerksamkeit schaffen.  

Sie möchten mehr über das Netzwerk von MACH DICH STARK erfahren oder an den MACH DICH STARK-Tagen aktiv sein?
Dann melden Sie sich gerne unter der u.g. E-Mailadresse!

Weitere Informationen auch auf Facebook: www.facebook.de/starkmacher

Ansprechpartnerin:
Kim Hartmann (info@remove-this.mach-dich-stark.net)

Aktion Rückenwind – Kinder stark fürs Leben machen

Kinder können ihre Talente entdecken, Unterstützung bei Schwächen erhalten und Chancen bekommen, um Stärke für ihr Leben zu entwickeln.
Armut aber verstellt diese Chancen, grenzt aus und benachteiligt.

Wir, die Träger der ökumenischen aktionRÜCKENwind, unterstützen daher seit über 10 Jahren Kinder finanziell schwacher Familien im Landkreis Göppingen in den Bereichen Musik, Sport, Nachhilfe und Freizeitmaßnahmen. Wir ermöglichen, dass auch diese Kinder die Chance bekommen, ihre Welt zu gestalten und sich stark für ihr Leben zu machen.

Darüber hinaus setzen wir uns dafür ein, die öffentliche Sensibilität für Chancengleichheit zu stärken und die sozialpolitische Aufmerksamkeit gegenüber Kinderarmut zu fördern.

Ansprechpartnerin:
Kari Münzinger (muenzinger.k@remove-this.caritas-fils-neckar-alb.de)

Caritasverband für die Erzdiözese Freiburg - Wir engagieren uns gegen Kinder- und Familienarmut und fördern soziale Teilhabe

Entsprechend unserem Motto „Not sehen und handeln“ setzt sich die Caritas in der Erzdiözese Freiburg dafür ein, Lebensbedingungen für Kinder und ihre Familien zu verbessern und mit ihnen gemeinsam eine Zukunft zu gestalten. In den Einrichtungen und Diensten beraten wir nah an den Menschen und im Lebensumfeld der Familien, damit Armutsrisiken sich nicht verfestigen und nicht über Generationen weitergetragen werden. Eine wichtige Säule ist dabei die Unterstützung bei Schwangerschaft und in früher Kindheit. Der Bischofsfonds der Erzdiözese Freiburg stellt dafür jährlich 1 Million Euro zur Verfügung, damit Alleinerziehende und Familien die Herausforderung Elternschaft annehmen können. Caritassozialdienste und Migrationsdienste ermöglichen durch ihre Fachexpertise in der sozialen Beratung gesellschaftliche Teilhabe und Integration in Sprache, Schule, Ausbildung und Beruf. Zudem unterstützen sie in Fragen der Existenzsicherung und Wohnungsnot. Über den Caritassozialdienst können Hilfeleistungen aus dem Erzbischöflichen Linzerfonds für in Not geratene Familien und Einzelpersonen beantragt und ausgezahlt werden. Darüber hinaus können sich Ratsuchende an die spezialisierte Schuldnerberatung der Caritas vor Ort wenden, die Menschen in diesen besonders prekären Lebenslagen darin unterstützt, ihre finanziellen Angelegenheiten wieder selbst zu regeln.

Ein wesentlicher Baustein in der Armutsprävention ist der Ausbau der Familienzentren und Kindertagesstätten sowie der Aufbau von Ehrenamtsstrukturen und Familienpaten in allen Regionen der Erzdiözese. Wir setzen uns ein für bezahlbaren Wohnraum und Grundleistungen für alle Menschen und insbesondere für eine Kindergrundsicherung. Dabei ist es uns wichtig, strategisch und nachhaltig gegen Kinder- und Familienarmut vorzugehen. Wir unterstützen das Allianzjahr „Starke Kinder – chancenreich“ und möchten gemeinsam mit unseren Partnern ein Zeichen gegen Kinderarmut setzen.

Kontakt: dicvfreiburg@remove-this.caritas-dicv-fr.de

Diakonisches Werk Württemberg - „Ene mene Muh und raus bist Du!“ - JA zu Auszählreimen für Kinderspiele - NEIN zu Ausgrenzung im Leben!

Die Diakonie Württemberg setzt sich ein gegen die Benachteiligung von Kindern und Jugendlichen. Wir unterstützen mit unseren Einrichtungen und Diensten armutsgefährdete Kinder und Familien landesweit in vielerlei Ansätzen. Hilfe, Unterstützung und Prävention werden insbesondere geleistet von Diakonischen Bezirksstellen (Sozial-, Lebens- und Schwangerenberatung), niedrigschwelligen Familienzentren, Migrationsfachdiensten, Einrichtungen der Diakonischen Jugendhilfe und den Psychologischen Beratungsstellen wie auch von der Landesgeschäftsstelle. Die Diakonie Württemberg stärkt damit Kinder und Familien, fördert deren Teilhabe und berät und unterstützt in akuten Notlagen.

Wir unterstützen das Schwerpunktjahr „Starke Kinder - chancenreich“ und setzen uns gemeinsam mit weiteren Partnerinnen und Partnern aktiv gegen Kinderarmut ein. Die Verhinderung der Ursachen von Armut und Milderung gehören zu unseren Kernaufgaben. Wir sind deshalb an der strukturellen und nachhaltigen Wirkung der Strategie des Landes gegen Kinder- und Familienarmut interessiert und arbeiten aktiv mit.

Interaktive Arbeitshilfe „Kinder- und Familienarmut erkennen – Unterstützung ermöglichen“ für Mitarbeitende in Einrichtungen für Kinder- und Jugendliche
Diese praktische Arbeitshilfe mit Checklisten, Beispielen und einer aktuellen Übersicht über Sozialleistungen für Familien, vielen weiterführenden Links und Erklärvideos, soll pädagogische Fachkräfte und Mitarbeitende in Einrichtungen unterstützen, Armut sensibel wahrzunehmen und Möglichkeiten der Unterstützung zu erkennen.

Nähere Informationen finden Sie auf unserer Homepage.

Ansprechpartnerinnen sind:
Annett Heiß-Ritter (heiss-ritter.a@remove-this.diakonie-wuerttemberg.de)
Sonja Schmid (schmid.s@remove-this.diakonie-wuerttemberg.de)

„Wir sind stark und brauchen Chancen“ – eine Aktion der LAG Jugendsozialarbeit zum Schwerpunktjahr des Landes

Die LAG Jugendsozialarbeit (JSA) möchte das Schwerpunktjahr gerne als Rahmen nutzen, um unter dem Motto „Wir sind stark und brauchen Chancen“ landesweit im Sinne von Empowerment auf die Bedarfe benachteiligter junger Menschen in der Öffentlichkeit aufmerksam zu machen.

Die LAG JSA bietet deshalb Unterstützung für Konzeptionierung und Sichtbarmachung von Aktivitäten, z.B. Veranstaltungen, die dazu dienen, dass junge Menschen, deren Teilhabechancen eingeschränkt sind, ihre Bedarfe, Sichtweisen und Themen in die Öffentlichkeit und den politischen Raum tragen.

Im Mittelpunkt sollen dabei das Empowerment, also die Selbstbefähigung der jungen Menschen stehen, ihre Anliegen und Sichtweisen zu benennen und dafür politisch und gesellschaftlich einzutreten.

Ziele der Aktion

- Durch die Projekte werden junge Menschen, die eingeschränkte Teilhabechancen haben, mit ihren Anliegen – ihren Sichtweisen zu Wünschen und Chancen in der Gesellschaft – für die Politik und für die Öffentlichkeit erlebbar.
- Die Projekte werden in das Schwerpunktjahr des Landes in das „Starke Kinder – chancenreich“ eingebettet und bekommen auch dort Raum zur Darstellung.
- Junge Menschen werden unterstützt, ihre Anliegen zu benennen und für diese politisch und gesellschaftlich einzutreten.
- Fachkräfte werden unterstützt bei Empowerment-Prozessen mit den jungen Menschen.

Zielgruppen der Aktion

Sie sind Fachkraft der Jugendhilfe, welche mit jungen Menschen von 10 bis 18 Jahren arbeitet, insbesondere in Handlungsfeldern der Jugendsozialarbeit (Schulsozialarbeit/Mobile Jugendarbeit/Mobile Kindersozialarbeit/Jugendmigrationsdienste/arbeitsweltbezogene Jugendsozialarbeit/Jugendwohnen). Die Aktion ist aber auch offen für andere Angebote der Jugendhilfe (z.B. Erziehungshilfen oder Kinder- und Jugendarbeit).

Weitere Informationen und Kontakt:
Thorsten Gabor (gabor@remove-this.lag-jugendsozialarbeit-bw.de)

Dachverband der Jugendgemeinderäte Baden-Württemberg

Mit dem Dachverband der Jugendgemeinderäte Baden-Württemberg e.V. tritt ein Kooperationspartner auf den Plan, der jugendpolitische Interessen von rund sechzig Gremien im Land bündelt und repräsentiert.
Reinhard Langer, 1.Vorsitzender, begrüßt die Teilnahme an der Maßnahme "Kinder und Jugendliche nach ihren Stärken und den Gelingensbedingungen dafür fragen" (Näheres siehe Rubrik Strategie), die sich mit Beteiligungschancen junger Menschen auseinandersetzen wird. Auch ihm sei es ein Herzensanliegen, dass die nachwachsende Generation mögliche Chancen wahrnimmt und beansprucht.
Aus diesem Grund wird sich der Dachverband der Jugendgemeinderäte in Baden-Württemberg e.V. im kommenden Jahr verstärkt mit der Repräsentation aller Schulformen in der jugendpolitischen Gremienarbeit auseinandersetzen. An der Strategie „Starke Kinder - chancenreich“ möchte sich der Dachverband der Jugendgemeinderäte aktiv beteiligen und sieht für den Jugendkongress „U21 NEXT STATION: participation“ einen themenbezogenen Workshop vor (Näheres siehe Rubrik Veranstaltungen und Projekte). Dieser wird am Samstag den 11. Juli 2020 in der Freien Hochschule Stuttgart stattfinden. Die Ergebnisse werden im Rahmen einer Pressekonferenz am Montag den 13. Juli 2020 im Landtag der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden. Die Teilnahme am Workshop steht max. 20 Teilnehmenden des Kongresses offen. Darüber hinaus besteht Interesse an der Teilnahme weiterer Veranstaltungen im Rahmen der Strategie "Starke Kinder - cahncenreich" durch Jugendgemeinderätinnen und Jugendgemeinderäte aus ganz Baden-Württemberg.

Ansprechpartnerin/Ansprechpartner:
Melanie Schmitt (Schmitt@remove-this.jugendstiftung.de)
Reinhard Langer (mail@remove-this.reinhard-langer.de)

Stuttgarter Kinderstiftung

In Stuttgart lebt es sich gut – dennoch gibt es auch in der Landeshauptstadt tausende Kinder, denen das Notwendigste für die Zukunft fehlt: z.B. Konzentration zum Lesen und Lernen oder ein Frühstück in der Schule. Sie haben nie Musik oder eine Fahrradtour gemacht, je einen Streichelzoo, ein Jugendtheater oder ein Museum besucht. Damit noch mehr Kinder in Stuttgart gestärkt werden können, haben der Förderverein Kinderfreundliches Stuttgart e.V. und die Bürgerstiftung die Stuttgarter Kinderstiftung gegründet.

Gemeinsam sind sie noch stärker in ihrem Anliegen, allen Kindern in Stuttgart die gleichen Chancen zu ermöglichen. Schwerpunkte der Stiftung sind die Sprachförderung, Bildungsangebote sowie Gesundheits- und Bewegungsprojekte. Seit 2004 sind noch unter der Federführung des Vereins zahlreiche Projekte entstanden, die in der Stuttgarter Bildungslandschaft nicht mehr wegzudenken sind. Zum Beispiel die Leseohren, die mittlerweile mit rund 600 Ehrenamtlichen stadtweit täglich unzählig vielen Kindern vorlesen, der „Kinderfußgängerschein“, „Kleine Leute -Große Töne“ oder „Fußball trifft Kultur“ sind nur drei weitere Projektbeispiele, die Kinder in Stuttgart stärken. Damit das auch weiter gelingt, ist die Kinderstiftung auf die Unterstützung durch Spenden und Zustiftungen angewiesen. Egal, ob für die Stiftung als Ganzes oder für einzelne Projekte – wer erfolgreiche und professionelle Stuttgarter Kinderprojekte unterstützen will, ist bei der Stuttgarter Kinderstiftung richtig.

> Weitere Infornationen auf www.stuttgarter-kinderstiftung.de

Ansprechpartnerin:
Silke Schmidt-Dencker (schmidt-dencker@remove-this.stuttgarter-kinderstiftung.de)

Bildungswerk der Baden-Württembergischen Wirtschaft

Trotz guter Konjunktur steigt die Kinderarmut in Deutschland. Über zwei Millionen Kinder und Jugendliche unter 18 sind auf staatliche Grundversorgung angewiesen. Betroffen sind vor allem Kinder von Alleinerziehenden und aus Familien mit mehr als drei Kindern.

Unter dem Stichwort „Prävention“ wird die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in Bedarfsgemeinschaften helfen, frühzeitig die Weichen für stabile Erwerbsbiografien zu stellen und die Potenziale junger Menschen zu fördern. Ein wichtiges Ziel ist dabei, dass die Betroffenen einen Schulabschluss erreichen. Dazu werden Jugendlichen aus Bedarfsgemeinschaften neben einer intensiven Einzelbegleitung Maßnahmen zur Förderung der Berufsorientierung und Ausbildungsfähigkeit angeboten. Kinder, Jugendliche und ihre Familien werden unterstützt, Hilfe und Beratungsangebote in Anspruch zu nehmen und können so ihre Lebensperspektive verbessern.

BBQ Bildung und Berufliche Qualifizierung gGmbH im Bildungswerk der Baden-Württembergischen Wirtschaft bietet für Einzelpersonen, Familien sowie Bedarfsgemeinschaften folgende Projekte landesweit an, um Kinderarmut entgegen zu wirken.

Beispiele für Projekte, an denen das Bildungswerk beteiligt ist:
- DUNJA- Die Unterstützung für Jugendliche und ihre Angehörigen
- BeJuga- Beschäftigungsförderung und Jugendhilfe gemeinsam anpacken
- AidA-Aktiv in den Arbeitsmarkt, ein Projekt für Alleinerziehende
- Start Up- Förderung schwer zu erreichender Jugendlicher §16 h SGB II
- Stark im Beruf: Nächster Schritt- Next Step
- Aktiv und Aktiv Plus- Aktivierung und Motivation

Ansprechpartner/Ansprechpartnerin:
Heinz Schwager (schwager.heinz@remove-this.biwe-bbq.de)
Saskia Neuwöhner (neuwoehner.saskia@remove-this.biwe-bbq.de)

Junges Ensemble Stuttgart - Peter-Pan-Ticket

Das Zauberwort an der JES-Kasse heißt ab sofort Peter-Pan-Ticket: Damit möchte das Junge Ensemble Stuttgart (JES) auch denjenigen Kultur-Interessierten den Zugang zum Theater ermöglichen, die sich den Eintritt in das Stuttgarter Kinder- und Jugendtheater sonst nicht leisten könnten. Sie können ab sofort bei der Reservierung oder an der Kasse um ein „Peter-Pan-Ticket“ bitten und kommen für 1 € pro Karte in die jeweilige Vorstellung. Die Idee stammt aus dem Kreis der Mitarbeiter*innen und baut auf das Solidaritätsprinzip: Denn finanziert werden soll das Peter-Pan-Ticket durch Spenden anderer JES-Besucher*innen und Stiftungen – den Grundstock legen die JES-Ensemblemitglieder mit einer Spende selbst.

Warum Peter Pan diesem Ticket seinen Namen gegeben hat und alle weiteren Informationen finden Sie zusammengefasst auf einem Informationsblatt.

Ansprechpartnerin:
Annalena Ehmann (annalena.ehmann@remove-this.jes-stuttgart.de)

> Einen Hinweis zum Peter-Pan-Ticket gibt es auch unter der Rubrik Leistungen.

Landesverband der Schulfördervereine Baden-Württemberg – Fördervereine sind Teilgeber!

Zahlreiche Schulfördervereine im Land setzen sich für Chancengleichheit ein. Sie bieten finanzielle Unterstützung bei Schulausflügen oder Schulmaterial, übernehmen die Kosten für ein warmes Mittagessen, verteilen Müsliriegel an Kinder, die ohne Frühstück in die Schule kommen, oder finanzieren SchulsozialarbeiterInnen, denen sich die SchülerInnen anvertrauen können. Zudem ermöglichen sie Angebote in der Freizeit, die jedes Kind wahrnehmen kann. Sie organisieren AGs am Nachmittag, Aktionen in den Ferien, besondere Ausflüge am Wochenende – und das kostenfrei oder mit geringen Beiträgen, sodass niemand ausgeschlossen wird.

Der Landesverband zeichnet 2020 unter dem Motto „Teilhabe braucht Teilgeber!“ Schulfördervereine aus, die durch besondere Betreuungskonzepte allen Kindern eine Teilhabe ermöglichen – unabhängig deren Herkunft oder sozialer Lage.
> Mehr Informationen zum Förderpreis
> Beispiele für Projekte von Fördervereinen

Kontakt zum Landesverband der Schulfördervereine Baden-Württemberg

Kinder haben Rechte - Ombuds- und Beschwerdestelle Reutlingen/Tübingen

Der Verein „Kinder haben Rechte Reutlingen/Tübingen e.V.“ (anerkannter Träger der Jugendhilfe) bietet seit vielen Jahren Ratsuchenden Information und Hilfe bei Fragen und Probleme im Kontext der Leistungsgewährung und Leistungserbringung im Bereich der Hilfen zur Erziehung und angrenzender Bereiche an. Ehrenamtlich engagierte Personen mit langjähriger Erfahrung als Fachkräfte in der Jugendhilfe sind hier aktiv.

Wir informieren über Ansprüche auf Jugendhilfe, über Beteiligungsrechte, sowie über die Aufgaben und Arbeitsweise des Jugendamtes bzw. von Einrichtungen. Trotz bestem fachlichem Bemühen entstehen in der alltäglichen Zusammenarbeit zuweilen Konflikte zwischen Fachkräften und Sorgeberechtigten, Kindern und Jugendlichen. In solchen Fällen unterstützen und begleiten wir die Ratsuchenden im Sinne von Ombudschaft und beraten hinsichtlich des weiteren Vorgehens.

Ombudschaft in der Jugendhilfe stärkt die Rechte von Kindern und Jugendlichen. Jungen Menschen und ihren Familien ist es meistens nicht möglich, Entscheidungen der Behörden und Fachkräfte zu überprüfen, sie fachlich und juristisch zu beurteilen und bei Bedarf die notwendigen Schritte zur Durchsetzung ihrer Rechte einzuleiten. Datenschutz und eine hohe Transparenz sind ein wesentliches Qualitätsmerkmal. Der Verein finanziert sich ausschließlich über Mitgliedsbeiträge und Spenden, so dass keinerlei Abhängigkeit gegenüber öffentlichen oder freien Jugendhilfeträgern besteht. Dies garantiert eine hohe Unabhängigkeit.

Konkret heißt das:
- Wir informieren über die gesetzlichen Grundlagen des SGB VIII insbesondere im Zusammenhang mit den Hilfen zur Erziehung (§§ 27 ff.) und Hilfen für junge Volljährige (§ 41).
- Wir beraten und unterstützen Kinder; Jugendliche, Eltern (Pflegeeltern) bei der Beantragung, im Hilfeplanverfahren und während der Umsetzung der Hilfeleistung.
- Wir beraten und begleiten insbesondere bei Konflikten mit dem Jugendamt, Heimeinrichtungen und anderen Institutionen indem wir Hilfe zur Selbsthilfe anbieten und Konfliktlösungen auf der Basis der gesetzlichen Grundlagen anstreben.
- Wir bieten uns als externe Beschwerdestelle für Kinder und Jugendliche an, die in Einrichtungen der Jugendhilfe bzw. in Pflegefamilien leben.
- Wir vermitteln qualifizierte, erfahrende Vereinsmitglieder als Verfahrensbeistand für Kinder und Jugendliche in Verfahren vor dem Familiengericht.

Ansprechpartner:
Hans-Peter Häußermann (info@remove-this.kihare.de)

Kinderturnstiftung Baden-Württemberg - Weil Bewegung mehr ist...

Kinder erleben und erlernen von Geburt an ihre Umwelt über Bewegung. Mit ihrem natürlichen Bewegungsdrang erkennen sie sich, ihre Potenziale und ihre eigenen Stärken. Die positive Wirkung von Bewegung – nicht nur auf die körperliche, sondern zudem auf die soziale, psychische und kognitive Entwicklung eines Kindes ist in vielen Studien belegt: Vielseitige Bewegung ist Gesundheitsförderung, Bildung und Persönlichkeitsentwicklung zugleich.

Kinderärzte, Pädagogen und Wissenschaftler schlagen Alarm: Durch den zunehmenden Bewegungsmangel und ungesunden Lebensstil steigt das Risiko für chronische Erkrankungen bereits im Kinder- und Jugendalter. Ein aktiver Lebensstil von Kindern hängt jedoch stark von ihrem Lebensumfeld und den zeitlichen und finanziellen Ressourcen der Eltern ab.

Die Kinderturnstiftung Baden-Württemberg setzt sich deshalb seit 2007 gemeinsam mit ihren Partnern für vielseitige, tägliche Bewegung von Kindern sowie für bewegungsfördernde Rahmenbedingungen ein, indem wir Brücken zwischen den Akteuren bauen und das Kinderturnen stärken.

Unsere Projekte platzieren wir in den Handlungsfeldern Familie, Kindertageseinrichtungen, Grundschule und Kommune.
Im Handlungsfeld Familie begeben wir uns mit unseren Projekten direkt in die Lebenswelt der Kinder und stärken ihre Gesundheitskompetenz in dem wir niederschwellig und spielerisch die Freude an Bewegung erlebbar machen. Darüber hinaus fördern wir das Bewusstsein für einen aktiven Lebensstil und vermitteln die Bedeutung der Vorbildrolle der Eltern/Erwachsenen.   

Projekte und Angebote für Familien:
Kostenloser Ratgeber BABYS IN BEWEGUNG – in mehreren Sprachen
KITU-APP - Gemeinsam spielen und bewegen
KINDERTURN-WELTEN

Projekte und Angebote für Organisationen der Kinder- und Jugendhilfe:
ROLLENDE KINDERTURN-WELT
TURNBEUTELBANDE

Ansprechpartnerin:
Michaela Böhme (info@remove-this.kinderturnstiftung-bw.de)

Stiftung Kinderland - Baden-Württemberg Stiftung

Ein Kinderland ist ein Ort zum Wohlfühlen. Ein Ort, an dem Kinder nach Herzenslust spielen, kreativ sein und mit Freude lernen können. Ein Ort, an dem sie sich frei entfalten und einfach nur „Kind sein“ dürfen. Die Stiftung Kinderland setzt sich dafür ein, dass Baden-Württemberg für alle Kinder im Land ein solcher Ort ist. Außerdem trägt sie dazu bei, dass Jugendliche und Familien ideale Lebens- und Entwicklungschancen in Baden-Württemberg vorfinden. Ihr Engagement ist vielseitig: Es reicht von innovativen Modellprojekten für Kinder und Jugendliche über die frühkindliche Förderung, schulische Wettbewerbe und Unterstützungsangebote für Familien bis hin zu generationenübergreifenden Projekten.

Zum wiederholten Mal ist die Stiftung Kinderland beim Kinder- und Familientag der Landesgartenschau mit von der Partie, die im kommenden Jahr in Überlingen stattfindet. Am Sonntag, den 18. Juli 2021, wird am Uferpark ein buntes Programm geboten. Dabei übernimmt die Stiftung den Eintritt für Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre sowie für Inhaber des Landesfamilienpasses.

Ansprechpartnerin:
Birgit Pfitzenmaier (pfitzenmaier@remove-this.bwstiftung.de)

 

Vector Stiftung

Der Bildungsverlauf von Kindern und Jugendlichen wird maßgeblich vom sozioökonomischen Hintergrund der Kinder und Jugendlichen beeinflusst. Die Vector Stiftung engagiert sich dafür, die Bildungschancen von sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen in Baden-Württemberg zu verbessern.

Sie setzt sich dafür ein, Kindern und Jugendlichen unabhängig von ihrer Herkunft gute Bildungschancen zu ermöglichen. Gefördert werden Mentoring, Lernförderung oder Projekte zur Stärkung der Eltern in ihrer Rolle als Bildungspartner, um sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche dabei zu unterstützen, ihre Potentiale zu erkennen und auszubauen.

Die Vector Stiftung wurde 2011 als unternehmensverbundene Stiftung gegründet. Sie besitzt 60 Prozent der Anteile der Vector Informatik GmbH. Die Vector Stiftung engagiert sich in Baden-Württemberg in den Bereichen Forschung, Bildung und Soziales Engagement. Ihr Schwerpunkt liegt auf ingenieurwissenschaftlichen Forschungsprojekten, MINT-Bildung, der Verbesserung von Bildungschancen sozial benachteiligter Kinder und Jugendlicher, der Bekämpfung der Wohnungslosigkeit und der Integration chancenarmer junger Erwachsener in die Gesellschaft.

In der Region Stuttgart engagiert sich die Vector Stiftung im Rahmen des Stiftungsnetzwerks Region Stuttgart e.V. gemeinsam mit anderen Stuttgarter Stiftungen für bessere Bildungschancen.

Ansprechpartnerin:
Léonie Trick (leonie.trick@remove-this.vector-stiftung.de)

Arbeitskreis Bildungschancen des Stiftungsnetzwerk Region Stuttgart

Stuttgarter Stiftungen engagieren sich im Arbeitskreis Bildungschancen des Stiftungsnetzwerks Region Stuttgart e.V. dafür, dass jedes Kind und jeder und jede Jugendliche seine Potentiale unabhängig von der Herkunft entwickeln kann. Denn der Bildungsverlauf junger Menschen hängt trotz vieler Anstrengungen noch immer stark vom sozioökonomischen Hintergrund ab.

Drei Ziele stehen bei der gemeinsamen Projektförderung im Fokus: die Zugänge zu bestehenden Bildungs- und Freizeiteinrichtungen werden verbessert, die Kompetenzen und Potentiale der Kinder und Jugendlichen sind gestärkt und sie werden beim Erreichen eines Schulabschlusses unterstützt.

Um den Bildungserfolg von Kindern und Jugendlichen mit schwierigen Startbedingungen in der Region Stuttgart zu verbessern, fördern Stuttgarter Stiftungen gemeinsam aktuell neun Projekte. Sie haben bereits mit über 1 Million Euro zur Verbesserung der Bildungschancen in der Region Stuttgart beigetragen.

> Weitere Informationen zu den geförderten Projekten

Ansprechpartnerin:
Edith Wolf (wolf@remove-this.stuttgarter-stiftungen.de)

Skill Up ... lässt Ideen wachsen ...

Anlässlich der vielschichtigen Herausforderungen in den Schulen, der Pandemie, Digitalisierung sowie notwendigen Beteiligungsformaten, um benachteiligten Kindern und Jugendlichen dieselben Bildungschancen zu ermöglichen, wurde SkillUp am 8. Mai 2020 gegründet.

Im Austausch mit langjährig praxiserfahrenen Fachleuten aus der Pädagogik, Bildung, Medienpädagogik, Lehrkräfteaus- und -fortbildung, Entrepreneurship-Education, IT-Projektleitung, Bildungsplan- und Präventionsarbeit werden auf Basis von Forschungsergebnissen und im Austausch mit Hochschulen niederschwellige und sofort einsetzbare Unterrichtsmaterialien sowie Methoden entwickelt.

Diese Materialien erhalten die Lehrkräfte, Pädagogen und Schulsozialarbeiter zusammen mit einer Fortbildung, um SkillUp einfach in den Unterricht zu bringen. Weitergehend werden die Lehrkräfte bei der Implementierung von Fachleuten begleitet und können sich im Login-Bereich der Homepage von SkillUp gegenseitig austauschen.

SkillUp bringt vielseitige digitale und kollaborative Tools (z.B. eine interaktive SkillUp-App) sowie Design Thinking und eine positive Pädagogik in den Unterricht und außerschulische Bildung.

SkillUp motiviert die Schülerinnen und Schüler durch Potentialorientierung, differenzierte und sprachsensible Materialien, Teamgeist und eigene Ideenfindung. Diese übernehmen zunehmend mehr Verantwortung für ihr Handeln. SkillUp macht sie zu Akteurinnen und Akteuren, Mitgestalterinnen und Mitgestaltern, fördert das Bewusstsein der Verbraucherinnen und Verbraucher im Sinne der Nachhaltigkeit und vermittelt vielseitige Kompetenzen, stärkt somit die jungen Menschen für ihre Zukunft.

> Informationen für Schulen, Einrichtungen (PDF-Dokument)
> Link zur Website
> Link zu Facebook

Ansprechpartnerin:
Sabine Barth (barth@remove-this.skillup-teaching.de)

Karlsruher Bündnis für Familie

Das Karlsruher Bündnis für Familie ist ein Zusam­menschluss von Bünd­nis­part­ne­rin­nen und Bündnis­part­nern aus verschie­de­nen ­ge­sell­schaft­li­chen Bereichen, der sich für Fa­mi­li­en­freund­lich­keit und Famili­en­be­wusst­sein in Karls­ru­he ein­setzt. Famili­enthe­men werden öffentlich gemacht und konkret umsetz­ba­re ­Lö­sun­gen entwickelt.
Armutsprävention und Armutsbekämpfung sind auch aktuelle Themen im Bündnis.

Wichtigste Initiative hierzu ist der Runde Tisch zur besseren Integration von Alleinerziehenden in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. Dessen Ziel ist eine bessere Verzahnung der Schnittstellen und Ansprechpartner.

Es geht um das Kennenlernen der gesetzlichen Aufgaben und Dienstleistungen der beteiligten Institutionen sowie deren Arbeitsansätze. Feste Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in den Institutionen nach innen und außen sollen etabliert sowie eine kooperative Arbeitsstruktur und -kultur geschaffen werden.

Es gibt einen Austausch über Organisationsstrukturen, Arbeitsmethoden und die Bedarfe der Zielgruppe. Dadurch werden neue Informationen geliefert, alle werden auf den aktuellsten Stand gebracht.

Ansprechpartner:
Achim Kolb (familienbuendnis@remove-this.sjb.karlsruhe.de)

Verband der Arbeitsgemeinschaften Sprachförderung nach dem Denkendorfer Modell

Der Verband der Arbeitsgemeinschaften Sprachförderung nach dem Denkendorfer Modell unterstützt und begleitet seit knapp 50 Jahren Kinder in Kindertageseinrichtungen und Schulen beim Erlernen bzw. bei der Vertiefung von Kenntnissen in der Zweitsprache Deutsch (siehe auch Homepage www.sprachhilfe-bw.de).
Im Vordergrund steht seit jeher das Kind mit seinen individuellen Kenntnissen und Bedürfnissen. In unserer Arbeit wird Sprachfreude spielerisch und in der - kleinen - Gemeinschaft geweckt und gefördert. Engagierte Kräfte werden für diese Arbeit durch Fortbildungen qualifiziert. Fachlich ausgebildete Mentorinnen sind für die Sprachförderkräfte Ansprechpersonen bei allen Themen des Alltags in der sprachförderlichen Arbeit. Zudem wird durch Fortbildungsangebote die Reflexion der Förderkräfte über ihre Arbeit angeregt und vertieft. Der Blick auf das einzelne Kind, seine Situation, seinen Hintergrund wird so sichergestellt.

Insbesondere Kinder mit geringen Sprachkenntnissen, Kinder, die geringere Bildungschancen haben, weil sie aus bildungsfernen Familien oder aus Familien mit wirtschaftlichen/sozialen Problemlagen kommen und Kinder mit Fluchterfahrung finden im Rahmen der Kleingruppenarbeit in der Sprachförderung ein passendes Setting.
Angenommen sein, Vertrauen entwickeln, ermuntert werden, Freude am Sich-Ausdrücken und nicht zuletzt Zutrauen in die eigene Kraft, in die Stärke einer Gemeinschaft zu finden – dies sind die Faktoren, die den Rahmen für unsere Arbeit mit den Kindern bilden. Die Familien dieser Kinder erleben unsere Arbeit als Angebot, das ihren Kindern neue Chancen und einen erfolgreichen Schulweg eröffnet.

Mit unseren über 50 Arbeitsgemeinschaften und knapp 1.000 Sprachförderkräften im Verband verfügen wir über ein seit langem bestehendes Netzwerk.
Das Denkendorfer Modell ist somit kein solitäres Lernprogramm oder Sprachtraining, sondern ein ganzheitliches, kontextgebundenes, soziales und sprachbildendes Angebot. Dieses kann umso erfolgreicher greifen, wenn wir uns mit Eltern, Kindertageseinrichtungen, Schulen, tangierenden Institutionen und Vereinen uvm. vernetzen.
In diesem Sinnen wollen wir uns tatkräftig für die Chancen aller Kinder einsetzen und uns gerne konstruktiv in die Strategie „Starke Kinder - chancenreich“ einbringen.

Ansprechpartnerinnen:
Birgit Schroth (vorsitzende@remove-this.denkendorfer-modell.de)
Sabine Daunderer (Sabine.Daunderer@remove-this.Schorndorf.de)