lebensGROSS
Projektträger: Stadt Bruchsal
Standort: Kernstadt Bruchsal und Ortsteile
Zeitraum der Förderung mit Landesmitteln: 2020-2026
Ansprechpersonen:
Angelika Banghard (angelika.banghard(at)bruchsal.de)
Denise Klein (denise.klein(at)bruchsal.de)
Das sind unsere Ziele
- Frühzeitiges Aufspüren von Entwicklungslücken in der Sozialisation
- Kinder und Jugendliche begeistern für Bildungsangebote innerhalb und außerhalb der institutionalisierten Bildung
- Aufbau und Verankerung eines nachhaltigen Netzwerks für Kooperationen
- Lückenlose Förderung aller Übergänge von der Krippe bis zum Berufseinstieg
- Zugänge für die Zielgruppen schaffen
Darauf liegt unser Fokus
- Niedrigschwellige Maßnahmen zur Sprach- und Lernförderung
- Elternbildung
- Fahrradwerkstatt und -fahrtraining
- Niedrigschwellige Beratungsmöglichkeiten durch eine Familiendisco und aufsuchende Arbeit mit dem Spielmobil
Das sind wichtige Merkmale unseres Präventionsnetzwerks
- Freiwillige Teilnahme aller Institutionen im Bereich der Zielgruppen und Bildung
- Professionalisierte Kooperationen
- Doppelstrukturen abbauen
- Förderstrukturen abgestimmt nutzen
- Niedrigschwellig mit den Adressatinnen und Adressaten in Kontakt kommen
Das sind unsere Rahmenbedingungen vor Ort
- Projektkoordination mit 50%
- Bestehende Netzwerke, die zielgerichtet zusammengeführt werden
- Schulsozialarbeit an allen städtischen Schulen
- Kommunales Familienzentrum
- Vier Jugendhäuser, zwei davon in der Kernstadt, zwei in den Ortsteilen Heidelsheim und Untergrombach
- Gemeinschaftsschule und zwei Förderschulen
- Heilpädagogischer Fachdienst an den Kindertagesstätten
- Hoher Anteil an Familien mit Migrationsgeschichte
Da stehen wir heute
- Über 40 Mitwirkende
- Vernetzung unter den Mitwirkenden sowie Austausch über bestehende Angebote und Angebotslücken
- Über das Konzept hinausgehende Angebote sind vorhanden
- Familiendisco als neues Angebot
Da wollen wir in 3 Jahren stehen
- Eine nachhaltig verankerte Präventionsstruktur mit entsprechenden kontinuierlichen Angeboten ist vorhanden und verbindliche Kooperationsvereinbarungen der Einrichtungen sind abgeschlossen
- Die Freizeit- und Bildungsangebote sind den Netzwerkpartnerinnen und -partnern sowie den Familien bekannt und werden von Kindern und Jugendlichen als Zielgruppe von „lebensGROSS" vermehrt genutzt
- Die Familien nutzen vermehrt die niedrigschwellige Beratung, sind über alle möglichen Hilfen informiert und erhalten ggfls. Unterstützung.
Phillipsburg schafft Chancen für Familien
Projektträger: Stadt Philippsburg
Standort: Stadt Philippsburg
Zeitraum der Förderung mit Landesmitteln: 2020-2026
Ansprechperson: Erich Schweikert (erich.schweikert(at)philippsburg.de)
Das sind unsere Ziele
- Finden von Lösungen in allen Teilhandlungsfeldern von Armutsprävention auf der Basis der im Antrag erfolgten Bestands- und Bedarfsanalye, Maßnahmen- und Wirkungsbeschreibungen
- Bessere Teilhabe aller in Philippsburg lebenden Kinder an frühkindlicher, schulischer und außerschulischer Bildung
- Bessere Teilhabe von Kindern und Eltern von Romafamilien
- Stärkung von Eltern in ihrer Erziehungs- und Bildungskompetenz
- Besserer Zugang zu sozialen Leistungen aller Leistungsträger
- Frühe Gesundheitsförderung
- Möglichst früher Zugang zu Familien mit Bedarfslagen
- Verbesserung von Sprachförderung
Darauf liegt unser Fokus
- Trotz knapper finanzieller und personeller Mittel aller Projektbeteiligten Lösungen finden, Synergien nutzen und beharrlich an den zuständigen Stellen dranbleiben, wenn zusätzliche Ressourcen notwendig, aber vom Bestand nicht mehr leistbar sind.
- Unser Fokus liegt wegen der hohen Effizienz außerdem im Einsatz von muttersprachlichen Fachkräften, die den Eltern im Rahmen der sozialpädagogischen Familienarbeit und unserer Frauentreffs Themen rund um Gesundheit, Bildung und Erziehung nahebringen.
Das sind wichtige Merkmale unseres Präventionsnetzwerks
Offene und ehrliche Diskussionen
Das sind unsere Rahmenbedingungen vor Ort
Das in der Stadt bestehende bzw. hineinwirkende System des Bereichs Bildung, Betreuung und Erziehung ist nach wie vor sehr motiviert, aber wegen der besonderen Bevölkerungssituation Philippsburgs an seinen Kapazitätsgrenzen angelangt. Dies wurde auch vom Gemeinderat der Stadt Philippsburg am 7.11.2023 festgestellt und beschlossen.
Da stehen wir heute
Wir haben vor Ort in den letzten Jahren ein sehr gut funktionierendes Netzwerk geschaffen, das Lücken in der Armutsprävention identifiziert und trotz knapper Mittel wenigstens teilweise mit Lösungen ausgefüllt hat.
Da wollen wir in 3 Jahren stehen
- Es werden mehr Familien zu einem früheren Zeitpunkt als früher mit Bildungs- Gesundheits- und Erziehungsthemen sowie Hilfsangeboten erreicht.
- Die Hilfe- und Beratungsstrukturen für Romafamilien sind strukturell verankert.
- An den Kindergärten werden Eltern von Kindern mit inklusivem Bedarf möglichst früh zur Inanspruchnahme von diagnostischen Diensten bewegt
- Die Sprachförderung in den Kitas ist personell besser aufgestellt.
- Alle Netzwerkbeteiligte bringen sich mit weiteren Ressourcen in den lokalen Lücken der Armutsprävention ein (Beispiel: Nutzung der sozialindexorientierten Ressourcenverteilung für Schulen auch im Sinne der Armutsprävention)
- Die Aufgabenbereiche der Präventionsnetzwerke des Landratsamtes und der Städte Bruchsal und Philippsburg sind aufeinander abgestimmt, die Zuständigkeiten sind geklärt.