Gemeinsam wachsen – Freiburger Netzwerk gegen Kinderarmut

Projektträger: Stadt Freiburg, Amt für Kinder, Jugend und Familie in Kooperation mit dem Freiburger Bündnis für Familie
Standort: Stadt Freiburg im Breisgau
Zeitraum der Förderung mit Landesmitteln: 2021-2026

Ansprechperson: Rebecca Zahn (Rebecca.Zahn(at)stadt.freiburg.de

Das sind unsere Ziele

  • Freiburgs Kindern und Jugendlichen eine gleichberechtigte Teilnahme in allen Bereichen ihrer Lebenswelten zu ermöglichen
  • Aufbau und Verstetigung eines gesamtstädtisches Präventionsnetzwerks
  • Die Mitglieder der aufgebauten Netzwerkgruppe wirken als Multiplikatoren und Multiplikatorinnen in bestehende Netzwerke in Freiburg und haben eine gemeinsame Haltung zum Thema Kinderarmut (als komplexes gesellschaftliches Phänomen) entwickelt.
  • Schließung von offenen Handlungsfeldern und Weiterentwicklung von passgenauen Angeboten für eine effiziente Präventionskette
  • Sensibilisierung von Fachkräften und der Öffentlichkeit
  • Etablierung eines Netzwerk-Newsletters

Darauf liegt unser Fokus

Auf Basis der Forschungsergebnisse der ersten Projektphase soll in der zweiten Projektphase der Abbau von Zugangsbarrieren zu Angeboten für armutsgefährdete bzw. -betroffene Familien im Vordergrund stehen. Relevante Akteurinnen und Akteure werden über die bestehende Angebotsvielfalt und die spezifischen Bedarfslagen der von Armut gefährdeten bzw. betroffenen Familien informiert. Ein weiterer Fokus liegt auf dem Aufbau des städtischen Präventionsnetzwerkes. 

Das sind wichtige Merkmale unseres Präventionsnetzwerks

  • Bestands- und Bedarfsanalyse als Grundlage
  • Vielfältige Träger- und Trägerinnenlandschaft
  • Vielfältige Angebote und Strukturen für von Armut gefährdete bzw. betroffene Kinder und ihre Familien in unterschiedlichen Handlungsfeldern
  • Bereits bestehende Netzwerke

Das sind unsere Rahmenbedingungen vor Ort

Im Stadtgebiet Freiburg leben rund 227.000 Menschen. Davon sind 36.700 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. Mindestens 13 Prozent davon leben in einkommensarmen Verhältnissen (vgl. Sozialbericht 2020, S. 19-20). 

  • Eine Koordinierungsstelle bei der Stadt Freiburg mit 50%
  • Kooperationspartner Freiburger Bündnis für Familien
  • Eine Steuerungsgruppe 

Da stehen wir heute

  • Die Bestands- und Bedarfsanalyse wurde durchgeführt und veröffentlicht
  • Die regelmäßigen großen Netzwerktreffen haben gestartet. Geplant sind halbjährliche Netzwerktreffen mit allen Netzwerkakteuren und Netzwerkakteurinnen
  • Schwimmkurse für Mütter und Kinder mit und ohne Migrationshintergrund (Einzelprojekt im Rahmen des Gesamtprojekts) wurden ausgebaut und werden weitergeführt

Da wollen wir in 3 Jahren stehen

  • Ein gesamtstädtisches Präventionsnetzwerk wurde etabliert und sich mit dessen Verstetigung auseinandergesetzt
  • Die Akteurinnen und Akteure in Freiburg sind (direkt oder indirekt) in das Präventionsnetzwerk eingebunden und erarbeiten weiterführende Angebote für offene Handlungsfelder bzw. entwickeln bestehende Angebote fort. Sie tauschen sich regelmäßig über die Bedarfslagen von Armut gefährdeter bzw. betroffener Familien aus
  • Die bestehenden Angebote und Strukturen sind den Zielgruppen und Fachkräften bekannt und können über eine digitale Übersicht niedrigschwellig in Erfahrung gebracht werden
  • Die Armutssensibilität von Fachkräften und Öffentlichkeit wurden gestärkt